Failure by design

Es ist einfach nicht zu fassen, was über die Jahre aus iTunes geworden ist. Ursprünglich ein relativ gutes und auch variables Tool, wird inzwischen der Anwender an allen Ecken und Enden beschnitten und muß ungeheuer herumtricksen und heftig recherchieren um auch nur einen Bruchteil der alten Funktionalitäten irgendwie ausführen zu können.
Damit würde ich zähneknirschend sogar noch leben können, aber inzwischen funktioniert das Programm auch einfach nicht mehr gut. Drag and drop wird vorgeblich ausgeführt, Fehlermeldung gibt es keine – aber Aktionen werden, prüft man den Effekt der Aktion, eben einfach nicht ausgeführt. So überzeugend ich die Maschinen finde – von Macbook bis iPhone – so ein fürchterliches Elend ist aus dem Schlüsseltool zur Verwaltung geworden.
Cupertinos, geht mal in euch – so werdet ihr Kunden verlieren!

On my way

Doch noch geschafft. Wie immer weit vor der Zeit.

Ich bin ein kleiner Krauter. Anders gesagt: Freiheit ist teuer und unbedingt eine glasharte Entscheidung gegen Reichtum, oft sogar gegen ein auch nur halbwegs komfortables Polster. In der Folge gibt es etwas – und das ist der einzige Punkt – was mir bitter fehlt: Reisen. Zu den beschränkten Resourcen, die es dafür aufzubieten gelte, kommt noch die Unruhe des kleinen Unternehmers, der nur zu gut weiß: Mr. Murphy hat sich schon immer gern in meiner Nähe aufgehalten. Meint: Wage dich besser nicht auf große Explorationen, denn das genau wird der Moment sein, wo sich der Auftrag bietet, den du schon immer haben wolltest.

So bin ich zutiefst dankbar, daß mir im März ein Geburtstagsgeschenk gemacht wurde, das sich nun vollendet: Ich darf wieder reisen. Zum wiederholten Male in eine Weltgegend, die mein Herz und meine sinnliche Haut glücklicher macht als alle, die ich bisher sah. Zwei Wochen Schwimmen mit Haien, morgens der erste Blick auf ein türkisblaues Meer, Licht, das mir die Tanks füllt bis Ende März …

Die Freundin wird derweil in meine Wohnung ziehen, die Feliden betreuen und meine Muschel mit Leben füllen. Womit wir direkt beim Thema wären: Es gibt eine Million Gründe für das Reisen. Wohl dem, der auch gute Gründe für seine Rückkehr hat …

Dieses Jahr hat es da im besten Sinne in sich: Ich werde kaum den Jetlag zugeritten haben, dann ist mein bester Freund in der Stadt. In dieser Woche geben sich überhaupt alle, die weit entfernt siedeln, aber meinem Herzen nahe sind, quasi die Klinke in die Hand. Selbst der Lieblingsbruder könnte in Erscheinung treten. Selten habe ich das Faktum kein Gästezimmer zu haben so herzlich verwünscht. Mit etwas Glück werden wir uns manche Nacht riesling- oder burgunderselig um die Ohren schlagen, ich werde mutmaßlich irgendwann in die S-Bahn-Lücke fallen und – ganz und gar nicht comme il faut – womöglich in fremden Hotelzimmern in Mitte, Adlershof, Erkner oder sonstwo ein paar Stunden schlafen bis die Bahn wieder fährt (oder ich hinreichend entrauscht bin), und werde mich glücklich grinsend an Studententage erinnert fühlen. Dann kommt ein Tag in smart casual, von dem ich noch so gar keine Vorstellung habe – wird vermutlich spannend.
Und natürlich sind da meine Tiere, die ich selbst im Tropentraum vermissen kann.

Mein Kalender sagt: Das geht so weiter.

Wenn dann auch noch die für Ende September/Anfang Oktober anberaumten Projekte wirklich alle anlaufen, werde ich dieses Jahr preisen wie wenige Jahre zuvor.

Mehr kann selbst mein uferloses Herz nicht wollen …

Samstagslage

+++ Alleinfrühstück in der Morgensonne um 8:07h (und das mir!!) +++ Nachwirkende Nachtträume und schöne Gespräche +++ Arbeitsplätze +++ Pixelschieben +++ befremdlicher Besuch – mit manchen Menschen wird man einfach nicht warm +++ 150er on air +++ Weisswein mit Eis (shame on me) +++ Band des Tages: Coldplay +++ Das beste Katzenphoto ever +++ Filmabend +++ Herzgedanken +++ Vorfreude!  […] » Artikel lesen

Junistand

Meine Motivation scheint temperaturabhängig zu sein wie ich selbst. Bei 14 Grad im Juni kann ich sie erfolglos unter sämtlichen Möbelstücken und ich allen Schränken suchen, und muß sie dann doch durch schlichte Disziplin ersetzen. Was bei solchen Temperaturen aber wunderbar geht: Nach schönem Sonntagsfrühstück den Rest des Tages mit einem Netflix-Serienmarathon verbringen.  […] » Artikel lesen

Telegramm vom Tage

++ 81 Kettenglieder +++ 2 Datenschutzerklärungen +++ 16 Einzelseiten +++ 3 Templates +++ 1 Kartoffelsalat +++ 11 Mails +++ 4 Telefonate +++ 2 Rechnungen +++ 1 mittelgroßer Einkauf +++ 1 Grundreinigung +++ 15 Liter Wasser +++ 0 Poststücke +++ 0 Fernsehminuten +++ 1 Stunde Pause in der Sonne +++ 0 Zeit für die Nähmaschine ++
Ein eher ruhiger Tag,  […] » Artikel lesen

Alive and kickin’

They shut the gates at sunset
After that you can’t get out
You can see the bigger picture
Find out what it’s all about
You’re open to the skyline
You won’t want to go back home
In a garden full of angels
You will never be alone
But oh the road is long
The stones that you are walking on
Have gone
With the moonlight to guide you
Feel the joy of being alive
The day that you stop running
Is the day that you arrive
And the night that you got locked in
Was the time to decide
Stop chasing shadows
Just enjoy the ride […]
[Morcheeba –

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Mäusemelken

Es ist nicht lustig, wenn ein Modul mit einem anderen in Konflikt gerät. Noch weniger lustig ist es, wenn der Konflikt den internen Bereich betrifft. So habe ich heute ein beliebtes Plugin nach Dev/0 geschickt und eine eigene Lösung für einen geschlossenen Bereich gebastelt (der sich wieder auf ein anderes Modul stützt,  […] » Artikel lesen

Es geht sicher anders, aber so geht es auch

Die Penny-Aktionen und die zu erjagenden Stofftiere haben mich nie interessiert. Diesmal war es anders. Mit meiner Liebe zu den Malediven und dem Großphoto an der Wand, das einen Strand daselbst zeigt, wollte ich mir gerne einen Hai als ironische Note an die Decke hängen.  […] » Artikel lesen

Prinzip Schmetterlingsbrett

Fertigvorhänge vom Schweden sind schief. Immer. Man kann daran verzweifeln und sich einen Wolf messen. Oder man segnet die Tatsache, daß er gekettelte Teppich im Wohnraum eine peilgerade Kante hat und bewaffnet sich mit Stecknadeln.
Ich habe an der langen Kante des Teppichs das gewünschte Längenmaß abgetragen und daselbst die Oberkante des Vorhangs festgesteckt.  […] » Artikel lesen

Wie bitte?!?

Was, um alles in der Welt, soll das denn bitte bedeuten?
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-08/zivile-verteidigung-sicherheit-innenministerium-vorraete-katastrophenfall
Habe ich irgendetwas Wesentliches verpasst? Gibt es Grund zu noch mehr Beunruhigung als sowieso schon?
Ich wuchs unter einem nuklearen Bedrohungsszenario auf,  […] » Artikel lesen

Urlaubssatz, Teile 5+6 von 7

Ich gebe es ja zu – meine Art der Urlaubsvorbereitung könnte manisch anmuten. Man kann es aber auch anders sehen: Meine rasende Vorfreude fließt in die Arbeit meiner Hände.
Hier also eine passende Tabaktasche und eine Dollarbag :) Dollars haben ein saublödes Format (pardon my French) und passen nicht in mein normales Portemonnaie.  […] » Artikel lesen

Fleißiges Wochenende

Wenn ich einmal einen Floh im Ohr habe … Ein ziemlich greller Streifenstoff hat mich kürzlich angesprungen. »Passt sicher super zu Schwarz – und das Sofa mußt du ohnehin mal neu beziehen.« dachte ich mir. Jetzt habe ich es auch wirklich raus mit dem verdeckten Reissverschluß mit Umschlag:
Bemerkungen zum (fehlenden) Rapport sind übrigens verboten: Ich hatte nur einen Meter von dem Stoff und konnte mir keinen Verschnitt erlauben.  […] » Artikel lesen

Epic Fail

Es hat schon eine ganz eigene Ironie, wenn man seine Präsenz so wunderbar absichert, daß ein händisch eingespieltes Update einfach vom System nicht begriffen wird. – Ich habe auch nur eine Stunde gebraucht um mich an meine alten Gedankengänge zu erinnern und dann immerhin zu ahnen wo ich Schreibrechte temporär erteilen sollte.  […] » Artikel lesen

Kleine Dinge aus der Woche

Einer der ersten Frühlingstage, die den Namen verdienen. Schlaftrunken – wiewohl gewaschen – trete ich splitternackt auf den Balkon um mir einen Slip vom Wäscheständer zu pflücken. Der Gartenarbeiter (der zwei Meter vor selbigem irgendetwas zurückschneidet) und ich werden einander im selben Moment gewahr.  […] » Artikel lesen

Boolean

‘Soll ich es dir schriftlich geben?’ – Leicht despektierlich, zugegeben. Normalerweise reicht so ein Satz um das Gegenüber begreifen zu lassen: noch deutlicher ist schwierig. Was aber wenn der Sachverhalt, um den es geht, auch oft genug schriftlich erörtert wurde?  […] » Artikel lesen

Neue Rubrik: Die Lesefräse. Heute: ‘Der Circle’ von David Eggers

Ich denke, jeder sollte dieses Buch lesen, denn eines tut es außerordenlich konsequent: Es zeigt in einem atemberaubenden Parforceritt auf, wie ein digitaler Totalitarismus aussehen könnte, vermutlich sogar aussehen würde. Und DAS ist etwas, über das sich möglichst jeder Mensch auf diesem Planeten bewußt sein sollte.  […] » Artikel lesen

Aus der Nähwerkstatt

Mit den selbstgenähten Reisetaschen wurde ich glücklich, mit den Handtaschen nie so richtig. Hatte einfach noch nicht mein SM gefunden, fahndete obendrein nach Stand ohne das sauteure Dekovil … jetzt ist es denn aber geworden: Auf den Außenstoff die sattsam bekannten Putztücher gebracht,  […] » Artikel lesen