Der übliche Wahnsinn

Seit ich nähe, kultiviere ich eine spezielle Meise: Jede große Fernreise führt zu einem neuen Gepäcksatz. Meinen Koffer betrifft das nicht – Hartschale mit Rollen bleibt das Mittel der Wahl – aber das Sonstige: Die Universaltasche für den Flieger, die kleine gepolsterte Kameratasche, die mich bei der Photosafari am Strand nicht nervt, die geliebte Reversible Sling Bag für alle sonstigen Lebenslagen. Von den Wassertönen komme ich da wohl im Leben nicht mehr weg – die Malediven und die Farben des Ozeans bleiben prägend, in der Regel in der Kombination mit einem neutralen Ton.
Vielleicht erinnert ihr euch noch an den letzten Satz…

Diesmal geisterte mir das deep blue im Kopf herum, die Blauschattierung kurz vor Nachtschwarz, die ich so fürchten gelernt habe und doch so schön finde.
Et voilà.


1) Das ist im Prinzip die Bucket Bag, allerdings mit einer eigens entworfenen Klappe und dem Tunnelzug nur im Vorderteil, sowie der selbstentworfenen Vortasche mit Volumenfalte, zu schließen per KamSnap. Und natürlich gibt es innen eine Reissverschlußtasche.
2) Die Reversible Sling Bag. Besonderheit: Verschlussklappe mit Knopf.
3) Kleine Kameratasche mit Magnetverschluß, eigener Entwurf. Die seitlichen Schlingen sind für den Karabinergurt, der primär an 1) gehört, aber eben nach Gusto auch an die Kameratasche gehängt werden kann. Für die Polsterung ging er dahin – mein letzter guter Spülschwamm :)
4) Ein sehr kleines Täschchen für die Ohringe und den wenigen Schmuck, den ich auch im Urlaub nicht missen mag, nach dem sattsam bekannten Trick von Nalev.

Eine Kulturtasche und den durchsichtigen Kulturbeutel für den Flieger baue ich diesmal nicht neu – man kann es auch übertreiben.