Ein paar Tage in Bild und Text

WinterstraussDezemberzimmerLeuchtstern

Husse

Zum ersten Mal in diesem Jahr zarte Leggins unter den Jeans. Immerhin noch ohne Daunenjacke. Die Weihnachtsvorbereitungen sind zeitintensiv und kontemplativ: Küche oder Nähmaschine plus Katzen und Musik machen mich ausgeglichen und friedlich.
Die Lage ist nicht danach. Weder meine ganz persönliche noch die Weltlage.
Jammern hat noch nie geholfen und ist darob meine Sache nicht. Subsumma: Man tut, was man kann. Den Rest wird man sehen. Aus der beruflichen Umorientierung erwächst eine Menge Arbeit und auch Stress, zunächst ohne Einfluß auf den Kontensaldo. Frau kennt das.
Dranbleiben. Immerhin geht es der Familie und den Freunden gut – ein wichtiger Punkt.

Den Ausgleich finde ich im Kreativen, wie immer. Nähen, kochen, basteln. Den Leuchtstern fand ich auf dem Müllhof (Fundstück Nummer 624, gefühlt). Ein paar Magnete neu geklebt, die Lichterkette ersetzt. Nun freue ich mich sehr daran. Meinen Hauptraum habe ich umgekleidet, den Hausgarten wo notwendig warm angezogen, alle Kästen qua Luftpolsterfolie vom kalten Untergrund entkoppelt.
Die in Pfuschhektik genähte Husse für den geliebten Schaukelstuhl (mein Kater ist ein Zerstörer!) habe ich nun endlich korrigiert und korrekt versäubert. So ein Sache Marke ‘Und sie bewegt sich doch.’ Ausserdem nähte ich neue Vorhänge für die Küche. Kreiere drei neue Marmeladenrezepte und jongliere zwei Tage lang mit den Gewichtungen des Geliermittels. Dampfende, konzentrierte Liebesarbeit.
Auch: Endlich jQuery für die Privatpräsenz versäubert. Nun benimmt sie sich wie sie soll.
Der Mann brachte wunderbare Stücke von einem Tier. Mit ihnen werde ich die von mir kreierte Tradition des Sauerbratens an Weihnachten lässig fortschreiben können. Die Vorsuppe für’s Weihnachtsmenü wurde heute verfertigt und eingefroren.
Adventskalender gab es keinen (bisher?), doch einen schönen Winterblumenstrauß und einen Nicolausi. :)

Mein Herzensvater beauftragt mich mit einer Recherche, die es in sich hat. Nicht leicht, aber bedingt erfolgreich. Mal sehen, was er davon hält.

Die Weihnachtsmärkte der Stadt werden mich in diesem Jahr nicht sehen – auf die massive Polizeipräsenz habe ich so wenig Lust wie auf deren Konnotationen. Wie soll man sich besinnen, wenn das gesamte Umfeld laut ‘Bedrohungslage’ schreit?

In was für Zeiten leben wir nur ….

Die kleine Checkliste für die Seele:

  • Mistelzweige ✔
  • Leuchtstern ✔
  • Lichtgesteck ✔
  • Weihnachtsbraten ✔
  • Nicolausi, nicht Osterhasi ✔
  • Weihnachtswerkstatt & Weihnachtspläne ✔

Zu wenig Zeit für alles. Stelle hiermit den Antrag auf einen 32-Stunden-Tag, 7 Stunden Schlaf obligatorisch. :) Morgen Kekse backen.

Dezemberbiedermeier.

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