Missverständnis

Zwar wollte ich eine Taschenklappe zuschneiden, jedoch keinesfalls mir eine solche in den Finger – mit der Schere. Meine Nähscheren sind alle sauscharf. Es ist mal wieder ein chirurgisch präziser Schnitt: durch alle Hautschichten, aber weder in Muskeln, noch in Sehnen, Bastet sei Dank. Es ist übrigens eine ganz eigene Kunst eine solche Verletzung zu versorgen, wenn nur eine Hand einsatzfähig ist … Haltet mir die Daumen (no pun intended), daß das Fibrin seine Arbeit tut und ich nicht wegen einer solchen Bagatelle doch noch einen medizinischen Nähkünstler aufsuchen muß.

7 Kommentare

  1. Oh dang it! Gute Besserung – und als letzte Stufe vorm medizinischen Nähkünstler versuch es evtl mal mit Klammerpflaster? Die sind hier zb bei MTB-Verletzungen (gern klaffend) gern genommen.
    Get well soon!

    1. Klammerpflaster hatte ich keines. Wäre aber auch schwierig geworden wegen der Blutzufuhr in die Fingerspitze. Habe mir mit wasserfestem geholfen, nachdem wenigstens die Gerinnung einigermaßen in die Gänge gekommen war. Die größte Sorge ist jetzt eine Infektion, also werde ich wohl nochmal jemanden draufschauen lassen. (Haarewaschen einhändig – ich wußte nicht, wie schwierig das ist. Aber tippen kann ich, wie man sieht. Grins.)

  2. Die Nähkunst an den Fingern auszuüben ist keine gute Idee! ;) Ich plädiere sehr dafür, einen Fachmann einen Blick auf Dein ungeplantes Kunstwerk werfen zu lassen. Einhändig ist doof! Nicht nur bei der Haarpflege!

    1. Die Fachfrau hat sich das gerade angesehen, und attestierte mir gute Arbeit bei der Wundversorgung. :) Eine kleine v-förmige Narbe wird mir bleiben (O-Ton:”Wenn man das nicht wollte, hätte man ein, zwei Stiche drübernähen müssen. Is’ was für Perfektionisten …”)
      So sich nichts entzündet, ist also alles glimpflich abgegangen. – Und jetzt habe ich auch wieder Steri-Strips im Haus. ;)

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