Von der Deckung und schizoiden Tendenzen

Ich habe Erfahrungen mit Stalkern – und mit Stress. Deshalb trachte ich Berufs- und Privatauftritte im Netz strikt auseinanderzuhalten. Das geht bis zur whois-Anonymisierung, die mich jährlich bares Geld kostet. Die Freunde sind ohnehin davon ausgenommen, sie wissen alle um diese gespaltene Onlineexistenz.

Doch gibt es Tage, an denen ich diese notwendige Trennung bedauere: Heute habe ich eine der schönsten Arbeiten bisher live gestellt. Responsive, Bildkonzept, Schriftkonzept, Logoentwicklung, Sicherheitskonzept – alles bildschön. Das Schönste: Die Zusammenarbeit mit dem Klienten war fließend und bruchlos. Obendrein der schnellste Job, den ich je abgeliefert habe – zwischen Schlussbesprechung und Livesetzung vergingen keine 48 Stunden.

Aufträge wie diesen hätte ich gerne ein bis zwei im Monat, dann würde ich verdammt ruhig schlafen …
Wo wir gerade vom Schlafengehen sprechen: Wenig ist schöner als mit der eigenen Arbeit aus Gründen tiefzufrieden zu sein und sich mit diesem Gefühl schlafen zu legen.

Ich bin so stolz, ich würde gerne allenthalben rufen »Ich habe Feuer gemacht!«

[Für jene, die wissen, wo sie nachsehen müssen: Die Arbeit taucht ab Montag in meinen Referenzen auf.]

2 Kommentare

Kommentare sind für diesen Eintrag geschlossen.