Gewichtungsfragen, oder: Beritt, Teile drei bis fünf

Wie so oft war die Hauptaktion ganz easy über die Bühne gebracht. Auch stand die Maschine schnell schon angeschlossen und betriebsbereit am endgültigen Platz. Aber dann … Diverse Schläuche wollten zunächst nicht mit dem ausziehbaren Mülleimer kooperieren (an dieser Stelle: Ein Lob dem Kabelbinder!), dann wollte besagter Mülleinsatz nicht wieder in seine Halterung, schließlich wurde offenbar, daß die Fußleiste partout nicht mehr einpassbar war. Da mußte dann der hilfsbereite Mann auch noch des Sonntags zur Säge greifen. Seufz. (Mit einer Säge kann ich umgehen, pflege allerdings infolge eines Sehfehlers eine nicht geringe Feindschaft mit der geraden Linie.)
Als das dann alles geregelt war, erwies es sich, daß der Zuschnitt der Teppichfliesen mit den neuen Positionen diverser Füße kollidierte, und ich sägte auch noch an diesen Fliesen herum.
Nun aber ist alles alles chique, und ich freue mich sehr. Ob sie läuft? Weiß ich noch nicht (aber Wasser holen und selbiges wieder abziehen tut sie.)

Küche nun wie Nationalgericht im Ruhrpott: Rot-Weiss. Da mußte durch ...

Ich danke von Herzen allen Helfern und dienstbaren Geistern, vor allem aber meinen Sponsor (der meinen Kotau trocken kommentierte mit »Hilft mir auch sehr. Oder meinst du, ich hätte Lust dir Zwei- bis Dreimal pro Woche beim gemeinsam verursachten Abwasch zur Hand zu gehen?!?«)
Allemal ist eine gute, und in – nach Augenschein – gutem Zustand befindliche Maschine für 95 Euro, Transport inklusive – eine echte Schau. Ich finde es immer wieder sehr gelungen, wenn sich Menschen eine neue Einbauküche leisten, in die die ‘alte’ Maschine nicht passt. :) Auch hier: Nachhaltigkeit ist Trumpf.