Hübsche Experimente

Ständig nimmt man sich vor das gekaufte Obst auch wirklich zu essen … Schafft ihr das? Ich scheitere oft, mag aber auch nichts wegwerfen. So kam es zu der Idee einer Marinenkonfitüre. Hier mein Rezept dazu. Und um es gleich zu sagen: Super, wunderbar, unbedingt zu empfehlen! Sogar dann, wenn es Clementinen sind, wie in meinem Fall. Geht beides, aber Mandarinen sind … runder, aromaintensiver. Photo gibt es keines, weil das Probeglas im Alarmtempo gefuttert wurde. Das folgende Rezept ergibt ein Glas Konfitüre, läßt sich linear hochrechen bis auf 1 kg Frucht.

– 150 g Clementinen (ohne Schale)
– 120 g Zucker (ganz normalen, kein Gelierzucker)
– ein knapper TL Zitronensaft
– 2 TL Gelfix oder Sofortgelatine
– Prise Salz
– eine gute Prise Zimt

Geschälte Früchte in reichlich Wasser 10 Minuten kochen, abgießen und etwas abkühlen lassen. Über einem groben Sieb die Früchte mit der Hand auspressen und eventuelle Kerne entfernen. Wenn jetzt etwas Flüssigkeit im Topf steht, die ausgepressten Früchte und den Zucker zugeben, zugedeckt aufkochen. Die ausgepressten Früchte müssen unbedingt wieder ins Material: In den Weißhäuten ist Pektin, das beim Gelieren hilft. Keine Sorge: Eine Bitternote tritt davon nicht auf. Vom Herd nehmen und mindestens 12 Stunden stehen lassen, länger schadet nicht.
Danach alles mit dem Pürierstab grob grob zerkleinern, Zitronensaft, Gelfix, Zimt und Salz dazugeben, und alles nocheinmal für eine halbe Stunde kochen. Gelierprobe machen. Wenn die okay ist, direkt in ein sterilisiertes Glas abfüllen und verschließen.

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