Ich wollt, es wäre Nacht, und die Preußen kämen …

Die kamen ja dann auch, auf die letzte Minute, quasi. :)
Hier müssen sie nicht kommen, denn sie sitzen – als Singularität – bereits vor dem Computer. Sprich: Bin ein Preuße. Und besser ist das, denn die sind bekannt für Ihr Beharrungsvermögen (Neudeutsch: Resilienz.)

Wovon ich eigentlich erzähle? Von einer wüsten Arbeitswoche mit Nachschichten und allem Drum und Dran.

Gefragt waren zwei Websiteentwürfe, einer davon netzfähig programmiert, sowie zwei Logos. Jetzt bin ich – im Wesentlichen (Drafts, RZ nach Vorbesprechung) – durch, und frage mich seither, warum man grafische Entwürfe macht – den ganzen Quatsch gleich zu programmieren und dann via CSS zu steuern, fühlt sich für mich irgendwie leichter an.
Der Einsatz für einen rein grafischen Entwurf wird jedenfalls um nichts geringer als der für einen direkt netzfähig gebauten Kollegen.

In Short: Ich habe beinahe jede Minute der verkauften Manntage verbraten. Das ist erstmal schon übel, denn es werden sicherlich Korrekturwünsche folgen, vom RZ ganz zu schweigen. Obendrein war die Dokumentation des Ganzen für den Auftraggeber auch eine Sache, die sich eher nach Zahnziehen anfühlte. Und ich weiß jetzt, warum mein Angebot so begeistert angenommen wurde :)

Morgen jedenfalls werde ich unbedingt Schlaf nachholen und übermorgen erfahren, ob ich es mit Waterloo zu tun kriege.

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